„Mut machende Workshops“ beim G-Camp in Friedensau
Dienstag, 21. Juli 2009 23:38
900 Dauerteilnehmer des 15. G-Camps verteilten sich am Montag auf 33 Workshops mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Von der fernsehtauglichen „Nachbearbeitung der eigenen Videoclips“ über den „G-Camp-Chor“ bis „Vergeben lernen der Gesundheit zuliebe“ – jeder hatte die Möglichkeit, sich seinen Wünschen entsprechend in eine Gruppe einzubringen. Zweieinhalb Stunden waren für die Workshops angesetzt, aber sie setzen sich fort in lebhaften Gesprächen beim Abendbrot und nach der letzten Arenaveranstaltung am späten Abend auf dem Marktplatz. „Wir haben einen Mut machenden Workshop erlebt“, äußerte sich begeistert Campteilnehmer Wolfgang Bartel.
Der diesjährige Hauptredner László Szabó zitierte zum Beginn seiner Vortragsreihe aus einer Langzeitstudie von Gallup, demzufolge sich die Menschen nach dem Sinn im Leben sehnen, nach Gemeinschaft und tiefen Beziehungen. Geliebt zu werden ist eines der innigsten Bedürfnisse des modernen Menschen. Aber wie sieht die Schattenseite einer Gesellschaft aus, in der Versagern persönliche Freundschaften oft vorenthalten bleiben?
Für László Szabó, der als Dozent für Gemeindeaufbau und Weltmission an der Theologischen Hochschule Friedensau lehrt, gibt die Bibel wertvolle Lebenshilfe. „Wer Dank opfert, der ehrt mich“, zitiert Szabó aus Psalm 50,23 und an die Zuhörer gewandt: „Was haben wir, wofür wir danken können?“ Offenbar kommt es auf die Sichtweise an. „Die Augen für Gottes Reich öffnen. – Nach der Realität Gottes handeln“, diese beiden Forderungen verändern nach Meinung des Dozenten die eigene Wahrnehmung in positiver Weise. „Was du siehst ist was du bekommst.“ (mh)
Thema: News G'2009 | Kommentare (0) | Autor: admin