Beitrags-Archiv für die Kategory 'News G'2009'

Murmeln für die Seele – Gespräche, die verbinden

Mittwoch, 22. Juli 2009 23:41

Über 900 Teilnehmer des G-Camps haben täglich die Möglichkeit sich zwischen 11.30 und 12.30 Uhr in kleinen Gruppen zusammenzufinden. Die sogenannte „Murmelzeit“ bietet Raum einander kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Campleiter Willie Schulz ließ dazu einen Leitfaden austeilen, der als Anregung für die Kleingruppen diente. Unter anderem wurde die Frage gestellt, ob Scheitern ein Tabuthema sei und wie man persönlich damit umgehen könne. Dazu ein Zitat von Arndt Schnepper, Pressesprecher der Freien evangelischen Gemeinde: „Scheitern gehört zu den großen Tabus unsere Gesellschaft“.

Bärbel Rahner und Magdalena Klauß sind der Meinung, man solle „ehrlich und offen miteinander umgehen und Probleme nicht einfach unter den Tisch kehren.“ Sie empfanden „den offenen Austausch in ihrem Kreis“ als „Geschenk und als Bereicherung für ihr Leben“.

Das G-Camp ist eine offene Motivationsveranstaltung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. 900 Dauerteilnehmer haben sich für die Zeit vom 20.-26. Juli 2009 für das Camp in Friedensau angemeldet, weitere 500 werden zum Wochenende erwartet. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie über 15,7 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 25 Millionen Gottesdienstbesucher in 201 Ländern der Erde. In der Bundesrepublik Deutschland sind 35.600 Mitglieder in 586 Gemeinden organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel. (cl/jw)

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„Mut machende Workshops“ beim G-Camp in Friedensau

Dienstag, 21. Juli 2009 23:38

900 Dauerteilnehmer des 15. G-Camps verteilten sich am Montag auf 33 Workshops mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Von der fernsehtauglichen „Nachbearbeitung der eigenen Videoclips“ über den „G-Camp-Chor“ bis „Vergeben lernen der Gesundheit zuliebe“ – jeder hatte die Möglichkeit, sich seinen Wünschen entsprechend in eine Gruppe einzubringen. Zweieinhalb Stunden waren für die Workshops angesetzt, aber sie setzen sich fort in lebhaften Gesprächen beim Abendbrot und nach der letzten Arenaveranstaltung am späten Abend auf dem Marktplatz. „Wir haben einen Mut machenden Workshop erlebt“, äußerte sich begeistert Campteilnehmer Wolfgang Bartel.

Der diesjährige Hauptredner László Szabó zitierte zum Beginn seiner Vortragsreihe aus einer Langzeitstudie von Gallup, demzufolge sich die Menschen nach dem Sinn im Leben sehnen, nach Gemeinschaft und tiefen Beziehungen. Geliebt zu werden ist eines der innigsten Bedürfnisse des modernen Menschen. Aber wie sieht die Schattenseite einer Gesellschaft aus, in der Versagern persönliche Freundschaften oft vorenthalten bleiben?

Für László Szabó, der als Dozent für Gemeindeaufbau und Weltmission an der Theologischen Hochschule Friedensau lehrt, gibt die Bibel wertvolle Lebenshilfe. „Wer Dank opfert, der ehrt mich“, zitiert Szabó aus Psalm 50,23 und an die Zuhörer gewandt: „Was haben wir, wofür wir danken können?“ Offenbar kommt es auf die Sichtweise an. „Die Augen für Gottes Reich öffnen. – Nach der Realität Gottes handeln“, diese beiden Forderungen verändern nach Meinung des Dozenten die eigene Wahrnehmung in positiver Weise. „Was du siehst ist was du bekommst.“ (mh)

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Teenies auf dem G-Camp

Dienstag, 21. Juli 2009 17:16

Ich freue mich, wieder auf dem G-Camp in Friedensau zu sein. An diesem Vormittag startete ein besonderes Angebot für die 12-15 jährigen Teenies, das ich zusammen mit meinem Bruder besucht habe. Die „Lifeliner“ aus Herne waren für das abwechslungsreiche und spannende Programm verantwortlich. Ein großes Highlight war für alle Teens die Band „lifeline“ die zu den Liedern sang und spielte. Wir haben getanzt, gesungen und gelacht, wir waren froh darüber, dass wir zusammen Gott loben und preisen konnten. Es gab auch einen Moment der Stille, in der alle gespannt zuhörten und beteten. Jeder sollte sich ein Ziel setzten, etwas Besonderes sollte passieren, wie zum Beispiel neue Freundschaften schließen oder Jesus besser kennen lernen. Am Ende konnten die Jungen Fußball spielen und die Mädchen sich zwischen Maniküre, Handmassage und Tanzen lernen entscheiden. Jetzt bin ich auf den nächsten Tag gespannt. (mrh, 12 Jahre)

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